Einlagen sind einfache aber äußerst wirkungsvolle Hilfsmittel, um Störungen des Bewegungsablaufs auszugleichen und fehlbelastete Bereiche des Fußes zu entlasten. Sie werden nach neuesten biomechanischen Erkenntnissen gefertigt und wirken auch positiv auf Knie- und Hüftgelenke und die Körperstatik.
Propriorezeptive EinlagenEinlagen können einerseits schmerzhafte Bereiche des Fußes entlasten. Andererseits ist es möglich, Bereiche des Fußes zu stützen und so die Stellung der Fußknöchelchen und Fussgelenke zu verbessern, die eine angeborene oder abnutzungsbedingte Fehlstellung aufweisen. Oftmals können durch diese klassischen Einlagen bereits Schmerzen beseitigt werden und es ist möglich ein normales Gangbild wiederherzustellen. Moderne Einlagen setzen darüber hinaus gezielte Reize um bestimmte Reaktionen auszulösen. Die Nervenendigungen werden durch spezielle Druckpunkte der Einlagen gereizt. Der Reiz wird in Gehirn und Rückenmark verarbeitet und löst so eine Anspannung der Fußmuskulatur aus. Dadurch kann die Fußwölbung und die Stellung der Fußknöchelchen zueinander korrigiert werden.
Natürliche Bewegungsmuster anregenDie Therapie muss demzufolge darauf abzielen, natürliche Bewegungsmuster anzuregen. Die Nervenenden im Muskelbauch sind so eingestellt, dass sie eine ganz bestimmte Spannung halten. Durch Einlagen kann man Ansatz und Ursprung des Muskels verkürzen oder verlängern. Durch die Verkürzung der Sehnenstrecke wird dem Muskel ein Reiz gegeben, sich anzuspannen. Die Fußstellung wird korrigiert.
Die Therapie muss demzufolge darauf abzielen, natürliche Bewegungsmuster anzuregen. Die Nervenenden im Muskelbauch sind so eingestellt, dass sie eine ganz bestimmte Spannung halten. Durch Einlagen kann man Ansatz und Ursprung des Muskels verkürzen oder verlängern. Durch die Verkürzung der Sehnenstrecke wird dem Muskel ein Reiz gegeben, sich anzuspannen. Die Fußstellung wird korrigiert.
Knick- und Senkfuß mit AußendrehungAnheben der Längswölbung durch Druck auf die Sehne des hinteren Schienbeinmuskels – Musculus tibialis posterior – und als Gegenlager auf der Außenseite kleiner Druck auf die Sehne des Musculus peronaeus longus.
Sichel- u. Knickfuß mit InnendrehungAnheben der Längswölbung durch Druck auf die Sehne des hinteren Schienbeinmuskels – Musculus tibialis posterior. Für das Einwärtsdrehen des Vorfußes – Druck auf die Sehne des Musculus peronaeus longus.
PlattfußAnheben der Längswölbung – Druck auf die Sehne des hinteren Schienbeinmuskels – Musculus tibialis posterior.
KlumpfußDer äußere Anteil des Rückfußes ist bis in den Mittelfußbereich stark in Auswärtsdrehung ausgearbeitet. Druck auf Musculus peronaeus longus sowie Musculus peronaeus brevis.
HohlfußDie Grundform der Einlage entspricht der des Klumpfuß, die Außenseite ist jedoch nicht so hoch ausgearbeitet. Die Querabstützung wird näher an das Mittelfußköpfchen platziert.
Spastische Hemiparese – Halbseitenlähmung Der Zehensteg wird stärker ausgearbeitet, um eine Lockerung der Fußmuskulatur zu erreichen. Spastiker: bei starkem Zehengang ist eventuell eine Schiene über den Knöchel notwendig.